Archiv 2015


Neustrukturierung der ÖVGW-Richtlinien für die Gas-Inneninstallation

Bereits im September 2013, April 2014 und Jänner 2015 informierte die ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) die Fachöffentlichkeit, dass die bekannte ÖVGW-Richtlinie G 1 (ÖVGW TR-Gas; Technische Richtlinie für Errichtung und Änderung von Niederdruck-Gasanlagen) – kurz: die Gas-Bibel – sowie weitere Richtlinien der Gas-Inneninstallation überarbeitet werden. Diese frühzeitigen Informationen sollte die Einbindung aller Marktpartner ermöglichen und erleichtern, was auch gelungen ist.

Stand der Arbeiten
Im Laufe der letzten Monate wurden die Entwürfe der 13 neuen Regeln für alle Arten von Kunden-Erdgasanlagen mit den Marktpartnern abgestimmt. Stellungnahmen von Gasnetzbetreibern, Installateur- und Rauchfangkehrerinnungen sowie Zulieferfirmen wurden in den zuständigen Gremien der ÖVGW ausführlich diskutiert. Dabei konnten viele Anregungen berücksichtigt werden, die zum besseren Verständnis dienen und die Lesbarkeit der neuen Struktur verbessern. Darüber hinaus gab es auch Vorschläge für technische Änderungen, die derzeit zwar nicht aufgegriffen wurden, aber bei den zukünftigen Überarbeitungen der neuen Regeln mit berücksichtigt werden. Die jetzige Überarbeitung der bestehenden Regeln hatte zum Ziel, nur unbedingt erforderliche technische Änderungen aufzunehmen, damit die Fachbranche zunächst mit der neuen Struktur vertraut wird und die bisherigen Anforderungen in der neuen Struktur leichter wiederfindet. Die Anregungen für technische Änderungen und Neuerungen werden nach Herausgabe für jede Richtlinie einzeln bearbeitet und erst danach in einer überarbeiteten Fassung herausgegeben. Dies zeigt schon den Vorteil auf, zukünftig ein Abonnement für die Richtlinien Kunden-Erdgasanlagen abzuschließen.

Finale Abstimmung in Sicht
Da die Richtlinien für Kunden-Erdgasanlagen von den Bundesländern – die Gasinneninstallation nach der Hauptabsperreinrichtung ist gemäß Bundesverfassung im Kompetenzbereich der Länder – in unterschiedlicher Weise vom Gesetzgeber „anerkannt“ sind, werden die Regeln zurzeit mit Vertretern der Bundesländer intensiv erörtert und weiter bearbeitet. Die ÖVGW ist zuversichtlich, die Gespräche mit den Behördenvertretern im ersten Halbjahr 2016 positiv abschließen zu können und rechnet mit einer Veröffentlichung der neuen Richtlinienserie G Kxx im Sommer 2016.

Der zukünftige Ordner der ÖVGW-Richtlinien (Grafik)

Für Rückfragen:
ÖVGW - Mag. Dr. Ute Boccioli
Marketing, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 1 5131588-26
mailto:boccioli@ovgw.at


ÖVGW ist Gastgeber der Gas-Technologiekonferenz in Wien

Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) lädt von 25. bis 26. November zur EGATEC 2015 in Wien ein. Die Veranstaltung gilt als die führende europäische Konferenz im Bereich der Gas-Technologie. Das diesjährige Motto: „Gestalten wir die Gas-Revolution!“

„Das saubere, sparsame und sichere Erdgas spielt eine wichtige Rolle in Europas aktuellem und zukünftigem Energieportfolio und ist unverzichtbarer Teil der in Europa derzeit vorangetriebenen Energiewende. Deshalb dreht sich bei der EGATEC alles rund um das Thema Gas“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Alexander Schwanzer, Repräsentant für Europäische Gas-Angelegenheiten bei der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW): „Wir sind stolz darauf, Gastgeber dieser richtungsweisenden Veranstaltung zu sein.“
Die europäische Technologiekonferenz EGATEC 2015 findet von 25. bis 26. November 2015 im Park Royal Palace Hotel in Wien statt. Sie wird gemeinsam von MARCOGAZ Erdgasindustrie), GERG (Europäische Gruppe zur Gasforschung) und der ÖVGW veranstaltet.

Gas-Revolution für eine sichere Energiezukunft
Die EGATEC 2015 steht unter dem Motto „Gestalten wir die Gas-Revolution!“. Insgesamt gibt es mehr als 30 englischsprachige Vorträge sowie eine Fachausstellung. Das Konferenzprogramm ist abwechslungsreich und hochkarätig besetzt. Mehr als 200 renommierte Experten aus verschiedenen Bereichen diskutieren neue Ideen und Strategien: Vertreter der europäischen Gasindustrie, Wissenschaftler, internationale Firmen und Interessensverbände. Die Gas-Technologiekonferenz bietet laut Schwanzer „die beste Möglichkeit, um Informationen von internationalen Spezialisten der Gas-Branche aus erster Hand zu bekommen“.

Die thematischen Schwerpunkte der EGATEC 2015 sind:

  • Strategy for Gas in Europe 2030
  • Power to Gas
  • Sources, Supply & Security for Europe
  • Renewable Gas
  • Gas in Transport & Mobility in Europe
  • Innovative Gas Appliances & Domestic Systems

Zusätzlich gibt es am 27. November 2015 drei Fachexkursionen: zur Biogasanlagen in Wien Simmering, zur Erdgasdrehscheibe Baumgarten sowie zum stillgelegten Atomkraftwerk Zwentendorf.

Gas-Experten von Morgen
Im Rahmen des „Young Talents Network“ stellen auch die Talente von Morgen ihre Ideen vor: Studierende präsentieren ihre Master- und Doktorarbeiten über den Gasbereich. Die drei besten Abschlussarbeiten werden am Ende der Konferenz mit dem „GERG Young Researcher’s Prize“ prämiert.

EGATEC 2015
Die EGATEC ist die führende europäische Gas-Technologiekonferenz und wird dieses Jahr zum dritten Mal veranstaltet. Sie findet von 25. bis 26. November 2015 im Wiener Konferenzhotel Park Royal Palace (Schlossallee 8, A-1140) statt.
Die Sponsoren der EGATEC 2015 sind die Wiener Netze, EVN, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Eastring, Energie Burgenland, Austrian Gas Grid Management AG (AGGM). Zu den Medienpartnern gehören FORUM Gas Wasser Wärme, FuturEnergy, und gas for energy.
Weitere Informationen unter: www.egatec2015.com

Die ÖVGW
Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist die unabhängige und freiwillige Vertretung österreichischer Gasnetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen. Sie zählt alle Gasnetzbetreiber und rund 250 Unternehmen im Wasserbereich zu ihren Mitgliedern. Über Kooperationen mit Landesverbänden vertritt die ÖVGW mehr als 1.500 Wasserversorger.

Für Rückfragen:
ÖVGW - Mag. Dr. Ute Boccioli
Marketing, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 1 5131588-26
mailto:boccioli@ovgw.at


Österreichs Wasserversorger tagen in Velden am Wörthersee

ÖVGW-Werkleitertagung am 30. September und 1. Oktober 2015 in Kärnten

Mehr als 200 Expertinnen und Experten der österreichischen Trinkwasserwirtschaft werden am 30. September und 1. Oktober 2015 im Casino Velden zur diesjährigen Werkleitertagung Wasser der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) erwartet.

Technische, rechtliche und wirtschaftliche Fragen sowie aktuelle Problemstellungen werden im Rahmen dieser Veranstaltung von den Fachleuten – Personen, die einen starken Bezug zur Praxis haben – erörtert. Unter anderem werden neue Verordnungen und Richtlinien im Trinkwasserbereich vorgestellt und geplante gemeinschaftliche Aktivitäten für einen im Jahr 2016 erstmals stattfindenden österreichweiten Trinkwassertag diskutiert. Auch auf die neuen Rahmenbedingungen für die Förderung der Trinkwasserversorgung wird genau eingegangen und selbstverständlich wird auch der vergangene heiße Sommer thematisiert werden, der die Wasserversorger mancherorts vor besondere Herausforderungen stellte. Darüber hinaus kann sich die Wasserversorgung der Marktgemeinde Velden am Wörthersee dem Fachpublikum aus ganz Österreich präsentieren.

Eine Fachexkursion am zweiten Veranstaltungstag ergänzt das Vortragsprogramm.

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Wasser: Milliardeninvestitionen machen sich bezahlt

Dass die Wasserversorgung in Österreich heute so gut funktioniert, ist das Ergebnis intensiver Arbeit und Investitionen in mehr als 28.000 Projekte. Kommunen, Länder und Wasserversorger haben seit 2003 jährlich durchschnittlich rund 700 Millionen Euro in den Ausbau der Wasserver- und Abwasserentsorgung investiert.

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Wasser und nachhaltige Entwicklung

Grundwasser und Grundwasserschutz haben in Österreich seit Jahrzehnten eine zentrale Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb, weil Grund- und Quellwasser in Österreich die Basis für die Trinkwasserversorgung darstellen: Bereits 1959 wurden die Weichen für einen modernen Grundwasserschutz gestellt. DI Dr. Wolfgang Zerobin, Präsident der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW): „Das österreichische Wasserrechtsgesetz definiert Trinkwasserqualität als Zielvorgabe für den Grundwasserschutz – und das flächendeckend. Nachhaltigkeit im Wasserbereich hat hierzulande also Tradition. Am Weltwassertag soll diese Zielvorgabe besonders in Erinnerung gerufen werden.“

Am Weltwassertag gibt es international und auch national jede Menge Veranstaltungen rund ums Wasser. Die Österreichischen Wasserversorger nehmen diesen Tag zum Anlass, mit einer Reihe von Aktivitäten die Bedeutung des Trinkwassers und des Ressourcenschutzes zu unterstreichen.

Der Weltwassertag eignet sich darüber hinaus für alle BürgerInnen besonders gut zum Nachdenken über unser wichtigstes Lebensmittel, zum Anstoßen mit einem kräftigen Schluck Trinkwasser, für Schulprojekte etc.

Offizielle Site der UN


Prämierung der besten Projekte

Mit insgesamt 852 Einreichungen erfreute sich der bereits zum neunten Mal vergebene Neptun Wasserpreis auch in diesem Jahr großen Zuspruchs.

Am 17. März 2015 fand in der Aula der Wissenschaften die feierliche Preisverleihung für den Neptun Wasserpreis 2015 durch Bundesminister Andrä Rupprechter statt. Highlight des Abends war die Live-Abstimmung für den Hauptpreis, bei dem über 350 Personen aus Österreichs „Wasserszene“ ihren Favoriten wählen konnten. Die meisten Stimmen und damit die Auszeichnung für das in Summe beste und nachhaltigste Wasserprojekt erhielt Karolina Härnvalls „Green Plastic for clean water", ein Forschungsprojekt über bioabbaubare Kunststoffe in Gewässern.

Einen Überblick über die ausgezeichneten und nominierten Projekte finden Sie hier

Übersicht der Einreichungen:

  • Fachkategorie GLOBAL: 15
  • Fachkategorie FORSCHT: 28
  • Fachkategorie KREATIV: 159
  • Publikumskategorie WasserWIEN: 446
  • Neue Kategorie der Länder: WasserpreisGEMEINDE: 204

"Neptun Wasserpreis" ist der österreichische Umwelt- und Innovationspreis zu Themen rund ums Wasser. Er wurde 1999 gegründet, um die Bedeutung der Ressource Wasser für Leben, Umwelt, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft zu verdeutlichen. Getragen wird die Initiative vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Ministerium für ein lebenswertes Österreich), dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), von der österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV).

Ein Kurzvideo zur Preisverleihung finden Sie hier